Rote Bete ist ja –trotz der häufigen Ablehnung von Seiten anderer Menschen- eine meiner Lieblingsgemüsesorten (haltet die Augen offen, bald gibt es was Schönes damit!), aber ihre gelbe Schwester ist mir bis jetzt noch nicht unter die Gabel gekommen! Bis jetzt!

Da wir seit einiger Zeit zusätzlich zum „normalen“ Einkauf auch Gemüse von einem Hof aus der Region bestellen, kommen wir in letzter Zeit häufiger in den Genuss alter (für uns neuer) Gemüsesorten. Und erfreulicherweise war es bis jetzt immer ein sehr leckeres Miteinander!

So fand auch die Gelbe Bete ihren Weg in unsere Küche und in unsere Mägen. Und ein schöner Nebeneffekt zum leckeren Geschmack: einmal aufgeschnitten macht die unscheinbare Bete optisch einen richtig schicken Eindruck! Das leuchtende Gelb mit der hübschen Maserung ist ein richtiger Blickfang. Daher macht sich die Gelbe Bete nicht nur gegart als Beilage gut sondern auch wunderbar roh in einem bunten Salat!

Ich habe mich beim ersten Anlauf für die Variante aus dem Ofen entschieden, die entweder als Beilage oder als Hauptdarsteller verspeist werden kann. Farblich passend und mit von der Partie waren bei mir noch bunte Möhren. Die Mengen der folgenden Zutaten können natürlich beliebig angepasst werden, vor allem bei einem Rezept wie diesem, da man ziemlich klar sehen kann was und wieviel am Ende dabei herauskommt. Ihr wisst am besten, wieviel ihr esst und wie intensiv ihr die Gewürze mögt, also: nur Mut zur Abweichung! 🙂


2 Gelbe Beten

4 Möhren

4 EL Olivenöl

2 EL Honig

2 Knoblauchzehen

Kräuter nach Wahl (ich habe Thymian und Rosmarin benutzt)

Salz/Pfeffer


Zuerst den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen und bereitstellen.

Ich habe mich dazu entschieden, die Bete nicht zu schälen und habe sie nur gründlich gewaschen. Ihr könnt die Schale aber auch ganz einfach mit einem Sparschäler entfernen, wenn sie euch stört. Dasselbe gilt für die Möhren, die ich in diesem Fall geschält habe. Danach wird die Bete in Scheiben geschnitten; macht euch nicht zu viele Gedanken über die Dicke der Scheiben. Auch die Möhren könnt ihr nach Lust und Laune in Streifen/Stücke schneiden.

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Die Marinade wird aus Öl und Honig in einer mittelgroßen Schüssel zusammengemischt, die Knoblauchzehen hineingepresst (kleine Stückchen gehen auch, wenn ihr keine Presse habt). Mit den Kräutern könnt ihr vorgehen, wie ihr Lust habt: ob in die Marinade oder erst später aufs Blech, ob getrocknete, gefrorene oder frische Kräuter, ganz egal!

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Das Gemüse in die Marinade geben und schön darin wenden, damit jedes Stück gut bedeckt ist.

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Auf dem Backblech könnt ihr dann das Gemüse so verteilen, dass möglichst wenig aufeinander liegt, damit alles schön durchgart und nicht zu matschig wird. Falls ihr die Kräuter, so wie ich, noch nicht zur Marinade gegeben habt, ist jetzt euer großer Moment: streut sie einfach großzügig auf das Gemüse, ebenso das Salz und den Pfeffer nach Augenmaß. Wenn ihr draufgängerisch unterwegs seid, könnt ihr auch noch Chili, Curry oder andere Gewürze, die ihr gern mögt, hinzugeben.

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Danach dürfen unsere gelben Freunde für mindestens 35 Minuten in den Ofen, bis sie schön weich, saftig und etwas gebräunt sind. Probiert einfach mit einer Gabel aus, wie fest die Scheiben noch sind und lasst sie bei Bedarf noch etwas länger drin.

Das war auch schon das ganze Geheimnis! Ihr könnt das Rezept wunderbar variieren, falls ihr gerade andere Gemüsesorten zu Hause habt oder die Marinade etwas abwandeln wollt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

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